Krafttier Hornisse, Begleiter in die Tiefe.

Der Weg unsere Angst zu heilen führt durch sie hindurch!

Es gab eine Zeit in meinem Leben, da war es für mich unerträglich in der Nähe einer Hornisse zu sein. Schon alleine das Geräusch ihre Anwesenheit aus der Ferne, versetzte mich in Alarmbereitschaft und lies mich erzittern. Ich weiß auch noch genau wann dieser Abdruck in meinem Feld aktiviert wurde. Ich saß in meiner Pergola an einem wunderschönen Sommertag und beobachtete das Leben in unserem Garten, als mir eine Wespe auffiel, die etwas jagte, aber nein, sie jagte eine Wespe, was war dann das Andere? Es war eine Hornisse, die eine Wespe jagte und alles ging sehr schnell. Innerhalb von Sekunden hatte sie sie im Flug erlegt. Die Einzelheiten erspare ich euch an dieser Stelle, aber genau die führten dazu, dass in diesem Moment etwas tief in mir wach gerüttelt und ein Abdruck in meinem Energiefeld aktiviert wurde. Das Krafttier Hornisse kam mit einer gewaltigen Botschaft und sehr viel Medizin in mein Leben. Natürlich waren Hornissen auch vorher schon Teil meiner Umgebung aber bis zu diesem Tag hatten sie keine Botschaft für mich. 

Es dauerte eine ganze Weile, sogar Jahre, bis ich zum Kern unsere Beziehung durchdrang. Das gute war, sie ließ seit jenem Tag in der Pergola nicht mehr von mir ab und führte mich auf allen Ebenen in die Tiefe, in meinen Träumen, in meiner schamanischen Arbeit, bei Sitzungen, in meinem Garten, wo auch immer ich war, sie hat mich gefunden wenn sie der Meinung war, meine "Pause" wäre vorüber. Auf meiner persönlichen Heilreise bin ich durch meine Inkarnationen zurück gereist bist zu meinem Ursprung. Ihre Aufgabe schien darin zu bestehen mich zu begleiten, bestimmte Leben noch einmal aufzusuchen und tiefer zu gehen. Sie hat mich dadurch zu Ereignissen geführt, die auch in diesem Leben noch ihre Spuren hinterlassen hatten. Nicht um mich zu quälen, sondern um mir zu zeigen wo die Schlüssel für meine Heilung vergraben sind. Es gab drei Leben die primär betroffen waren. Von einem möchte ich euch heute erzählen, da die Hornisse vor ein paar Wochen wieder sehr präsent in mein Leben geflogen ist und ich es als Anlass sehe meine Heilreise in diesem Punkt mit euch zu teilen. Ich hatte keine Angst davor gestochen zu werden, was die Hornisse damals in mir auslöste, war die die Einnerung daran, wie viel Schmerz ein physischer Körper ertragen kann, bevor aufgibt und stirbt. Da hinein zu atmen war fast unmöglich für mich. Und genau dazu hat sie mich auf ihre Art gezwungen. Sie hat ihre Nester immer näher an meins gebaut bis wir quasi unter einem Dach gewohnt haben und als sie dann unserern Birnenbaum neben meinem Fenster zu ihrem Jagdrevier erklärt, war ich bereit. Bis zu dem Zeitpunkt bin ich durch alle Phasen gegangen, von mehreren Nervenzusammenbrüchen über Schockzustände bis hin zur Ohnmacht und Betäubung. Eins der großen Geschenke auf diesem Weg ist unserer Ayllu, unserer Brüder und Schwestern der Energiemedizin und ich weiß immer ganz genau wenn ein Thema sich zeigt wo ich nicht alleine hingehen kann, wen ich kontaktiere. Es ist Themenabhängig und wenn wir es uns erlauben, spüren wir genau, wer uns den Raum für unsere Transformation halten kann, weil er oder sie selbst schon dort waren. 

Ich spürte schon Tage vor unserer Sitzung wo es um die Kernessenz ging, wie sich ein Portal in meinem Nacken öffnete aus dem Vogelspinnen kamen, ich hatte schon immer eine relativ gute Beziehung zu Spinnen, ich habe sie bewundert, wie sie ein ganzes Universum aus sich selbst heraus erschaffen können und habe sie dafür als Krafttier geehrt. Jedoch gehöre ich nicht zu den Menschen die sie als Haustiere halten oder mit ihnen schmusen, deswegen war es etwas ungewöhnlich und zuerst Atem stoppend sie so lebendig in meinem Energiefeld zu spüren. Die Frage, die sich mir stellte war, wo kamen sie her und warum sind sie hier. Sie waren der Anfang meiner Sitzung und haben mich direkt an die Quelle geführt. Ich selbst war mal eine von ihnen und da war der Kampf ums überleben mit einer schwarzen Hornisse, einer Pepsis oder auch Tarantulafalke genannt. Sie tötet die Spinne nicht sondern betäuben sie mit ihrem Gift. Anschließend bringt sie sie in ihren Bau und erhält sie dort am Leben so lange sie kann. So ziemlich an dieser Stelle fragt mich mein Schamane "Wo bist du gerade" er hat mich gefragt, weil es ganz still geworden ist in mir. Er kennt das von mir, den Raum zu verlassen wenn es unerträglich wird und nach "Hause" zu gehen bis es vorüber ist, wann immer das auch sein wird. Und er sagt zu mir "Geh nicht weg"! Etwas was ich jahrelang über die Sucht gemacht hatte, ich habe mich betäubt und wenn das nicht mehr funktioniert hat, habe ich meinen Körper verlassen. Aber diesmal war es ok für mich, ich war nicht alleine, ich war in einem geschützten Raum in dem auf hochtouren gearbeitet wurde, aber ich wusste auch, dass ich nicht in diesem gequälten Körper verweilen muss. Eine Technik die ich über die Jahre durch andere Inkarnationsreisen entwickelt hatte. So habe ich mich neben mich gesetzt und geatmet. "Ich bin hier", sagte ich zu ihm "und diesmal wähle ich den sanften Prozess! Ich gehe nirgendwo hin und ich lasse mich auch nicht mehr alleine! Ich bin hier und da bleibe ich auch. Es war für mich eine lange Reise wirklich hier sein zu wollen. Ich bin viele male gestorben und habe selbst den Tod aus meinen eigenen Zellen geboren, nach jedem Tod wurde ich wiedergeboren, mit einer Maske weniger, einem Trauma mehr geheilt, einer Rüstung mehr abgelegt, Energien verabschiedet die mir nicht länger dienten, Verträge mit anderen Dimensionen und Wesenheiten aufgelöst, die mich meine Lebensenergie gekostet haben, einer Wunde mehr geheilt, einen neuen Weg gewählt!

Seit dieser Sitzung hatte ich für lange Zeit keine bewusste Begegnung mehr mit Hornissen und habe auch nicht an sie gedacht. Als ich nun vor ein paar Wochen in ein Haus direkt am Flusslauf mit einem wunderschönen großen Garten gezogen bin sind mir diese Tiere aufgefallen, von denen ich dachte, sie wären eine Art Libellen Gattung. Da sie Flügel haben die in der Sonne wundervoll glänzen und relativ schlank sind. Ich habe unzählige davon in meinem Garten, sie wohnen in meiner Steinmauer. Sie sind mir gegenüber sehr friedlich und sind Teil meines Alltags und meiner Zeremonien insofern das sie einfach dort mit mir leben und wir uns diesen wundervollen Raum teilen. 

Erst vor kurzem hat sich mir offenbart, das es genau die Tiere sind mit denen ich diese tiefgreifende Heilreise hatte, als ein Tarantulafalke seine Beute direkt neben meiner Hängematte an mir vorbei in seinen Bau transportiert hat. Ich war fasziniert von meiner Reaktion fasziniert zu sein und ich war zum ersten mal in der Lage ihre besonderen Fähigkeiten auch als solche wahrzunehmen. Ich bin zutiefst Dankbar, dass ich meinen Frieden mit diesen Tieren gefunden habe was mir gleichzeitig meine Freiheit zurück gegeben hat, da ich nicht mehr flüchten muss. Das sich unsere Beziehung wirklich geheilt hat, spüre ich daran, dass sie in mir weiterhin das gleiche auslösen wie vor meiner Erkenntnis ihrer Identität, ich freue mich über ihre glänzenden Flügel im Sonnenschein, die einen Hauch von Magie hinterlassen. Alles andere gehört zu den Kreisläufen unserer Erde die schon lange vor mir da waren und auch noch nach mir da sein werden.

Dank unserer Arbeit ist es mir möglich im hier und jetzt zu leben und nicht erfüllt von traumatischen Erlebnissen aus der Vergangenheit.

Zurück zu reisen in vergangene Leben um bei uns zu sein wenn wir sterben ist ein großes Geschenk, dazu habe ich vor einiger Zeit ein spezielles Programm basierend auf meinen eigenen Erfahrungen entwickelt. Es ist ein Prozess über mehrere Schritte in denen wir zurück reisen, und die Angst dort heilen wo sie entstanden ist. Bei uns zu sein wenn wir sterben und in einer heilenden und sanften Art und Weise unserer Seele den Schmerz zu nehmen, was nicht bedeutet, das die Erfahrung verschwindet. Wir gehen in unterschiedlichen Schritten durch den gesamten Prozess. Zum einen halten wir unsere eigene Seele, zum anderen holen wir unsere Illa zurück und was uns nicht mehr dient entlassen wir in Licht und Liebe in seine Bestimmung. Wir agieren dabei mit allen Beteiligten, deiner Seele und den Anderen. Das eine bringen wir mit und integrieren es in dein jetziges Sein und das andere entlassen wir aus deinem Energiefeld in seine Bestimmung auf das alle Anteile ihre Heilreise antreten können und das dazu gehörige Karma und Schicksal sich auflösen darf.

Dieses Programm gibt es auch als einwöchiges Retreat, sprecht mich einfach gerne direkt darauf an. 

Eine wundervolle Möglichkeit um Trauma zu heilen und die eigene Medizin zurück zu holen.

Die Angst als Verbündeten annehmen

Eine Frau am Meer im Fluss des Lebens.

Bewusst sein,
im Fluss des Lebens
Heilung von Körper, Geist und Seele

Der erste Schritt ist es sich bewusst zu sein, denn allzu oft verpassen wir einzigartige Gelegenheiten die sich uns gerade bieten, weil wir mit unseren Gedanken und unserer Aufmerksamkeit ganz wo anders sind. Das Leben steckt voller ungeahnter Möglichkeiten für einen Neuanfang, die wir erst wahrnehmen, wenn wir in der Gegenwart auch bewusst anwesend sind.

Aber wie genau geht so etwas? 

Frei zu sein, hier zu sein!

Unser Energiefeld ist wie ein energetisches Tagebuch. 

Alles was wir je erlebt haben, ist darin gespeichert. Wenn wir ein Leben frei von alten immer wiederkehrenden Kreisläufen anstreben, ist es sehr hilfreich ein Tagebuch Reset zu machen und mit dem daraus entstandenen persönlichen Wachstum freie Schritte in eine selbstbestimmte Zukunft zu gestalten.  

Sobald sich der innere Frieden einstellt werden wir merken wie er sich im äußeren widerspiegelt. Unser Leben ist wie die Reflexion eines Bildes in einem ruhigen Gewässer.

Der Grund warum jenes Leben das wir anstreben, nicht auch automatisch auch das Leben ist, welches wir tatsächlich führen, liegt darin, dass wir im Alltag nur ca. 5 % unserer Zeit bewusst erleben. 

Was im Umkehrschluss bedeutet, dass wir zu 95% aus dem Unterbewusstsein heraus handeln. Also aus unserem energetischen Tagebuch heraus. Welches uns dazu verleitet, dass wir nicht auf die jeweilige Situation reagieren, sondern unbewusst aus alten Mustern oder Glaubenssätzen heraus handeln. 

Wenn wir unsere Themen, Ängste, Wunden, blockierende Glaubenssätze und Traumata Schritt für Schritt aufgreifen wenn sie sich zeigen und in unserem Energiefeld aktiv werden, heilen wir uns dadurch selbst. 

Wir bekommen die Möglichkeit aus dem Dreieck der Ohnmacht auszusteigen und sind nicht länger gezwungen Täter, Opfer oder Retter Rollen zu erfüllen oder zu leben, was uns viel mehr Zeit im hier und jetzt verschafft. 

Unser Gegenüber und dadurch die Welt wirklich kennen zu lernen aus einer spielerischen Neugierde heraus, anstatt unter einer nicht erfüllten Erwartunshaltung heraus unterbewusst Tag täglich zu leiden.

Unsere Träume wirklich zu leben, indem uns keine Ängste aus der Vergangenheit mehr zurück halten.

Wir können unser Karma und Schicksal verändern, wir können verändern, wenn und was wir in unser Leben ziehen, wir können karmische Verbindungen heilen und dadurch in die Freiheit entlassen. Wir tun das indem wir die große tiefgreifende Heilreise in uns selbst starten, dort liegen alle Antworten für uns bereit und auch der Weg entfaltet sich von ganz alleine. Sobald wir aufhören im Außen nach Antworten zu suchen und Andere für unser Leben verantwortlich zu machen und uns klar wird, dass wir nun soweit sind, die Verantwortung für unser eigenes Leben zu übernehmen, beginnt eine Reise im Fluss des Seins der uns tragen wird. 

In diesem Moment wo wir die Verantwortung für uns selbst zu uns zurück holen, holen wir uns auch unsere Macht zurück.

Schamanische Heilsitzung

Full Moon Rebirth

Rebirth ✨️️ Madre Ayahuasca & Mama Quilla 

Nach Beendigung meines Heart Retreats vor zwei Wochen, hat Madre Ayahuasca mich zu einer Dieta Zeremonie im wundervollen La Pacha gerufen. Ich wusste, dass es eine besonders kraftvolle Zeremonie werden würde, nachdem 2 Erdwächter mich vorgestern in meiner Morgenmeditation besucht haben. Sie haben nicht wirklich mit mir gesprochen, sondern mich nur genauer betrachtet und der Eine meinte zum Anderen "Sie ist soweit" was bei mir ein Mischung aus leichter Nervosität aber auch eine gewisse Vorfreude ausgelöst hat. Es fühlte sich so an, als würde mich etwas besonderes erwarten.

Es ist schwer Zeremonien mit den großen Meisterpflanzen in Worte zu fassen, da es oftmals keine Worte gibt, die beschreiben könnten was man in diesen heiligen Räumen erleben darf. Vorab hatte Diego ein Geschenk für mich, dass war nun das zweite mal, das er zu mir kam, das erste mal war während meiner Dieta. Er hat mit meinem Energiefeld gearbeitet und es neu verwoben, könnte man sagen. Zu Beginn der Zeremonie war es dann, als würden alle anwesenden Meisterpflanzen aus der Dieta mich gleichzeitig lehren, es war überwältigend. Es war ein bisschen vergleichbar mit unzähligen Monitoren, auf denen parallel Programme liefen, manches davon konnte ich bewusst aufnehmen, aber das meiste ging direkt in mein Energiefeld und Unterbewusstsein über, Programme die ich einst gesetzt hatte wurden gelöscht und reprogrammiert. Mein Ego wurde mal wieder ausgemistet, sozusagen eine klassische Reinigung von allem was ich nicht mehr brauche. Anschließend wurde ich zu einem Rebirth Prozess von Mutter Mond abgeholt. Hierfür gibt es tatsächlich keine Worte, meine Beziehung zu ihr war schon immer sehr eng und ich habe in den letzten Jahren sehr viel Medizin, Initiationen und Lehren von ihr erhalten, aber in der Nacht zum Vollmond gab es keine Trennung mehr, ich wurde aus dem Mond und mir selbst wiedergeboren. Ich weiß nicht die wievielte meiner Rebirth Zeremonien es war, aber eines möchte ich mit euch teilen, egal wie oft ihr durch diesen Prozess geht, ihr werdet immer da abgeholt wo ihr gerade seit, die Transformationen werden kraftvoller und der Raum wird grenzenlos in unendlicher Fülle. Ich liebe das Universum dafür, dass alles was wir in die Welt geben zu uns zurück fließt. Direkt nach meinem Rebirth & Reconnect Retreat wurde ich und dadurch auch mein kommendes Retreat mit so viel Liebe gesegnet. In der Zeitlosigkeit lag ich direkt unter dem Vollmond im warmen Gras von Pachamama und als unbezahlbare Ergänzung hat mein Bruder Trampas mir während des ganzen hochsensiblen Prozesses den Raum gehalten. Es ist ein großes Geschenk für mich mit der maskulinen Energie in absolutem Vertrauen sein zu dürfen und all die kosmischen Geschenke einfach anzunehmen ohne auch nur einen Moment zu zögern. Ich habe Trampas und seiner Frau Jamie, sowie Nacho und Sasaba unendlich viel zu verdanken. Diese Räume sind unbezahlbar für mich. All meine Zeremonien in den letzten Jahren und meine Dieta haben mir einen strömenden Fluss an Verbundenheit, einen neuen Zugang zur universellen Liebe & Weisheit, mir selbst, den Spirits und meiner Medizin zurück gebracht.

Danke La Pacha Familie für diesen unbezahlbaren Raum und die unglaubliche Medizin, die ihr durch euch und Madre Ayahuasca mit der Welt teilt. 

Iquitos Ayahuasca Retreat

The golden Teacher

Fülle und Dankbarkeit

Ich bin erfüllt von tiefer Dankbarkeit.

Wenn wir unserer eigenen universellen Netzwerkverbindung erlauben sich zu entfalten und bewusst unsere Essenz austrahlen, laufen wir genau den Menschen in die Arm, mit denen wir gemeinsam jenseits der Vorstellung kraftvolle Räume erschaffen.

Vor etwas über einem Jahr war ich in einer wunderbaren Taj Mahal Zeremonie. Damals ging es für mich darum zu verstehen, warum ich bitteschön noch rauche. In meinem Kopf war längst alles so sonnenklar, aber ja ...

Die Sucht war langezeit mein größter Gegner und gleichzeitig mein Tor zur Selbstheilung und mein Wegweiser genau heute hier an diesem Punkt anzukommen.

Dafür liebe ich die Pflanzenmedizin, sie vermag es im handumdrehen in einer Zeremonie uns Türen in unserm Unterbewusstsein zu öffnen auf allen Ebenen, wo es uns anderweitig evtl. Jahre für dieses Wissenund die Zusammenhänge abverlangen könnte.

Gleichzeitig kommt durch das Auflösen von Themen auch Medizin zurück, da wir Platz dafür geschaffen haben. Nachdem ich also die Gründe für mein "Warum erstickst du dich eigentlich noch" erforscht hatte, kam die Frage auf wie es spezifisch beruflich für mich weitergeht. Die Antwort lautete "Du wirst Geburtshelfer"

Ich habe anschließend darüber nachgedacht, was das nun genau bedeuten mag und mich mit Ausbildungsmöglichkeiten zur Hebamme auseinandergesetzt. Aber dazu gab es nicht wirklich ein ja in meinem Energiefeld. Stattdessen wurde ich dieses Jahr von Madre Ayahuasca zur Geburtshelferin initiiert und ausgebildet. In jeder einzelnen meiner 12 Ayahuasca Zeremonien wurde ich erst selbst wiedergeboren, in einem sehr speziellen Raum und Frequenz um von dort aus zu lernen und zu arbeiten. Mit jeder Zeremonie wurde ich bewusster, bis zur letzten, wo ich dachte, die Medizin wirkt heute nicht, aber selbstverständlich hat sie das. Ich wurde reich beschenkt mit unzähligen Möglichkeiten, Lehren und Erfahrungen und durfte jede einzelne Weisheit selbst durchleben um sie dadurch fließen zu lassen und zu sein.

Ihr fragt euch nun vielleicht von was ich da eigentlich spreche, wie kann man bei einer Geburt "helfen" wo niemand schwanger ist. In diesem Fall werden keine Kinder geboren, sondern zuerst wird gestorben und zwar alles was dich vo, Leben abhält und davon, dass du wirklich hier sein möchtest und wenn dieser Raum frei wird, wird ein Teil deiner Seele von deiner universellen Quelle (Ursprung) zu dir (zurück) geholt. Es ist aber nicht unbedingt ein zurückbringen, sondern auch ein Update, deines höheren Selbst. Eine höhere Frequenz mit unzähligen Möglichkeiten einer Neuprogrammierung für deinen Körper, Geist, Seele und dein Energiefeld. In diesem Moment der Wiedergeburt, wo deine Seele in einer ganz anderen Frequenz in deinen Körper kommt, erhöht sich auch die Frequenz der Erde. Alles schwingt gemeinsam und bedingt sich dadurch.

Eine unfassbar heilige Arbeitund ich bin zutiefst gerührt, dankbar und fühle mich in der unendlichen Fülle und in eúnermesslichem Reichtum, mich vor langer Zeit für diesen Weg entschieden zu haben und gleichzeitig dafür auserwählt zu sein. 

Es gibt keinen heiligeren Moment für mich als den Tod, der uns das Leben schenkt. Und ich verstehe immer tiefgreifender warum ich in meiner Existenz selbst durch all diese Tode gegangen bin, physisch, seelisch und emotional, damit ich nun von ganzem Herzen bereit bin, diese Räume in Ko-Kreation aufzumachen und zu halten.

Plant Spirit Medicine

Shihuahuaco & Ayahuasca Dieta

Ich hatte lange das Gefühl, mein Leben lebt mich. Durch die Pflanzenmedizin habe ich verstanden, das ich mein Leben leben kann. Durch jede Entscheidung, die ich treffe und tatsächlich sind wir freier, als wir denken. Es gibt immer einen anderen Weg, den wir gehen können, einem Ruf dem wir folgen können, wenn wir den Mut haben unserem Herzen zuzuhören. Die Klänge des Herzens sind die, die zu Wort kommen, wenn unser Geist still wird. Etwas was im Alltag oft schwierig umzusetzen ist. Eine Dieta hilft uns genau dabei. Zum einen werden jegliche Einflüsse von außen für eine Weile abgestellt, gleichzeitig hilft uns eine bewusste Ernährung dabei auch innerlich zur Ruhe zu kommen und unseren Organismus energetisch wie physisch zu reinigen. 

Es gibt je nach Retreat Zentrum unterschiedliche Pflanzen die man dieten kann. Was es im Einzelfall sein wird, entscheidet der Ayahuasquero in einem persönlichen Vorgespräch. Es ist abhängig von der Intention eines jeden Einzelnen, seinen Bedürfnissen und einer gewissen Notwendigkeit. Durch die Ruhe, die auf allen Ebenen einkehrt, hat die Pflanze selbst eine viel bessere Verbindung zu uns und kann uns ganzheitlich unterstützen. Der Geist klart auf und es kommen sehr schnell Antworten zu uns, nach denen wir uns vielleicht schon etwas länger umschauen. Zusätzlich unterstützt und Mutter Ayahuasca in regelmäßigen Zeremonien dabei, Ängste als Verbündete anzunehmen, Schwächen in Stärken zu wandeln, zu vergeben, um Vergebung zu bitten und Heilung in unserer Ahnenreihe fließen zu lassen, durch uns. Entlang dieser Reise dürfen jeglicher Schmerz, Wut und Trauer abfließen und wir haben Raum für die Schönheit, die nur darauf wartet mehr Raum zu bekommen.

Ayahuasca Neumond Zeremonie

Meine Lieben

ich möchte gerne ein paar magische Erlebnisse aus meiner Neumond Frauen Ayahuasca Zeremonie im La Pacha mit Euch teilen

Ich bin bereit in die tiefsten Winkel meiner Seele einzutauchen lautet mein Leitfaden, warum? Für mein ganz persönliches Wachstum auf meiner eigenen Heilreise, was gleichzeitig über mich (uns alle) in unsere Gesellschaft und das Kollektiv mit einfließt.

Jede Ayahuasca Zeremonie ist sehr individuell, natürlich gibt es auch hier einen Leitfaden und einen wiederkehrenden Erfahrungsraum in den wir eintauchen dürfen, jedoch ist jeder Moment einzigartig.

Was mich in dieser Nacht sehr bewegt hat in der absoluten Stille war es, das Energiefeld eines jeden Einzelnen hören zu dürfen, wir wissen, dass jeder Mensch eine eigene Frequenz hat, aber sie zu hören, zuerst einzeln und dann in einer Sinfonie aus uns allen war überwältigend. Wie wir gemeinsam musizieren und dadurch einen einzigartigen Raum erschaffen, jeder von uns mit seiner ganz eigenen Frequenz. 

Zum ersten Mal in meiner Reise mit der Pflanzenmedizin hat dieser heilige Frauenkreis es mir ermöglicht aus der Position des Raumhalters und Energiemediziners bedingungslos herauszutreten, meine eigenen Schutzwalle komplett fallen zu lassen, meine Medizin fließen zu lassen einfach nur dadurch, dass ich bin und gleichzeitig zu empfangen. Es war wie ein wundervoller Tanz. 

Ich durfte mich lossagen von Themen, von denen ich nicht einmal wusste das sie noch da sind, meinen eigenen Tod gebären aus jeder Zelle meines Körpers und absolut "surrendern" zur meiner eigenen tiefsten Wahrheit.

I surrender to be here.

Ich habe Dinge aus mir heraus gekotzt, die so tief in meiner Gebärmutter, meinem Herzen und meinem zweiten Chakra saßen, dass es nach aller Kraft der Medizin, meinen Schwestern und natürlich mir selbst verlangt hat, sie zu lösen. Ich habe eine neue Stimme gefunden und mein Ikaro mit Madre Ayahuasca gesungen, ich habe mich zum ersten Mal wirklich von ganzem Herzen geöffnet und die Medizin meiner Schwestern empfangen, ich habe mal wieder Kontrolle abgegeben, einen riesen Berg an Misstrauen ausgespuckt und dabei über mich selbst gelacht. Dachte das hätten wir schon erledigt, aber die Reise mit der Medizin führt uns immer tiefer in unsere eigene Wahrheit wenn wir dafür bereit sind.

Ich habe in dieser Nacht tiefgreifende Heilung mit meinen Schwestern erfahren und gemeinsam haben wir einen unglaublich Raum erschaffen. Es hat unzählige sanfte Blitze geregnet, über den Tempel und das Tal, ein kraftvolles Phänomen was ich schon öfters beobachten durfte während wir in Zeremonie waren. Es gab Momente in denen ich am Rand meiner Kraft war und doch getragen wurde von Pachamama, Pachatata, den Spirits, Apus, Ñustas und unserer Ayllu.

Ich habe noch keine Worte wie ich mich jetzt fühle aber dankbar, befreit und glücklich mit einem offenen Herzen und purer Freude trifft es ganz gut. Eine wundervolle Vorbereitung für meine Ayahuasca Dieta die diese Woche startet. Ich bin in freudiger Erwartung was die Medizin mir noch alles zurückbringen wird und zum ersten Mal kann ich sagen das mein Herz weit offen ist, all das was kommen mag zu empfangen.

Danke Danke Danke 

Blumen Stern

Paru Paru

Camino a Kinsa Cocha

Der wunderbare Camino a Kinsa Cocha

Als Vorbereitung für meine Ayahuasca Zeremonie am Freitag ruften mich die Ñustas bei Paru Paru. Eine großartige Tour um sich mit der Natur, den Apus, Ñustas und sich selbst zu verbinden. Falls Ihr gerne alleine wandern geht, vernab des Guppentourismus seit ihr hier genau richtig. Ihr könnt ein Collectivo (3 Sol) Richtung Mask'a nehmen, sie fahren in Pisac unterhalb des Mercado de Pisac los (siehe Bild) von dort aus folgt Ihr der Route, es führen mehrere Weg zu Kinsa Cocha ich empfehle die Route rechts an Amaru vorbei und anschließend nicht direkt über Paru Paru sondern den Weg rechts davon, er ist ausgezeichnet mit Camino a Kinsa Chocha. Touristen treffe ich kaum bis gar nicht auf der Stecke, es ist eine wundervolle Tour um in die Stille zu gehen mit den Spirits des Landes.

Hin und wieder begegnen euch die Einheimischen auf Ihrem täglichem Arbeitsweg mit ihrer wunderbar liebevollen und offenen Art und die Schüler am Nachmittag, die kichernd an einem vorbeigehen auf Ihrem Heimweg. Zu Puma Cocha gelangt ihr über Azul Cocha eine tolle Strecke zwischen den Bergen hindurch. Die Hunde hier oben sind sehr ausgeglichen und machen Ihren Job, falls ihr zu nah an den zu hütenden Tieren vorbei lauft kann es sein das sie kommen um zu schauen ob alles in Ordung ist. Ich empfehle ruhig in die Erde zu atmen in Verbundenheit mit Pachamama und auf keinen Fall weg zu rennen, und demnach wie dicht er/sie zu euch kommt kurz stehen zu bleiben oder etwas langsamer weiter zu gehen, je nach Gefühl. Sie schnüffeln kurz, checken die Lage ob ihr kein Lamm unter eurem Poncho versteckt habt und gehen dann wieder. Grundlegend ist auch meist ein Hirte in der Nähe der sie wieder abruft.

Ich liebe es die Hunde hier in ihrem Verhalten zu beobachten. Das Verhalten der Hunde lehrt mich sehr viel über mich selbst, meine eigene Energie und wo ich gerade unterwegs bin.

Ich habe viele neue 4 Beiner Freundschaften in Peru geschlossen, bin aber bei meiner ersten Peru Reise auch 2 mal ordentlich ins Schwitzen geraten. Beidemale war ich in innerorts unterwegs, hatte meine Periode und war noch nicht vorort in Zeremonie gewesen was ich interessant fand. In etwas entlegenen Gebieten sind die Hunde nicht an Touristen gewöhnt. Wir bewegen uns anders, unsere Energie ist anders und wir riechen anders.

Das ist selbstverständlich höchst alarmierend was ich verstehen kann. Deswegen empfiehlt sich keinesfalls eine Abkürzung zwischen zwei Hinterhöfen hindurch, auch wenn Maps Me sagt das sei der direkte Weg. Gestern hatte ich einen Poncho an den ich hier gekauft habe und der noch kein Wasser gesehen hat, ich hatte den Eindruck als hätte es einen Unterschied gemacht, wobei der Hund fein war, nur ein zusätzlicher Impuls.

In Cusco wurde ich im Frühjahr Zeuge wie ein Mann von einem Straßenhund angebellt wurde, es war reines Gebärden, der Mann jedoch geriet in Panik und hat angefangen um sich zu schlagen. Dadurch hat er jede Menge Adrenalin ausgeschüttet und die Aufmerksamkeit aller anderen Straßenhunde auf sich gezogen, wenige Augenblicke später wurde es hitzig und er fing an zu rennen mit einem Rudel Hunden die ihn aus der Stadt jagen wollten. 

Auch wenn ich es in gewisser Weise verstehen kann, war ich traurig als ich vor ein paar Tagen in Cusco war und kaum einen Hund im Zentrum gesehen habe.

Eins müsst ihr wissen Hunde reagieren auf Adrenalin, auch wenn ihr es aus Angst ausschüttet gleicht es einer Angriffssituation für den Hund. Nur manche Hunde können meiner Erfahrung nach den Adreanlinausstoß aufgrund von Angst und ich will keinen Kontakt und einfach nur schnell weg, von einem Adrenalinausstoß den der Körper kurz vor einem Angriff ausschüttet unterscheiden.

Was ich tue bevor ich das Haus verlasse und auf neuen Wegen wandere. Ich verbinde mich mit Pachamama und setze eine Intention für meine Wanderung.

"I am safe where i walk" anschließend bleibe ich verbunden und entscheide entlang des Weges welcher für mich sicher sein wird. Und das betrifft selbstverständlich nicht nur die Hunde, auch in den Bergen ist es sehr ratsam nicht strickt nach der Karte zu wandern, sondern die Wege zu fragen und mit der Antwort zu gehen. Stay connected 

Falls Ihr doch mal unbedacht eine Abkürzung durch einen Hinterhof mit prächtigen Wachhunden genommen habt empfehle ich den Augenkontakt zu vermeiden, in die Erde zu atmen und so entspannt wie möglich weiter bzw. raus zu gehen, es empfiehlt sich auch nicht ein Grundstück zu betreten weil man die süßen Schweine gerne näher fotografieren möchte

Abschließend möchte ich aber noch mal betonen wie entspannt 99,9% aller Hunde hier sind, die meisten Straßenhunde halten von Natur aus Abstand, liegen in der Sonne, kümmern sich um ihr eigenes Geschäft und es ist eher selten, dass einer schmusen kommt (ausgenommen die Welpen), dafür muss mann dann schon öfters vorbei kommen und vielleicht auch was mitbringen. Hin und wieder sind es evtl. die Hofhund, Wach und Hütehunde die einem genauer auf den Zahn fühlen. Und dazu nochmals als Impuls nutzt das Verhalten der anderen, in dem Fall der Hunde um eure Energie zu reflektieren, das macht es zu einer wertvollen energetischen Reise des Wachstums.

Für alle die Maps Me nicht kennen, es ist eine großartige App. Ihr ladet euch die Karten runter wenn ihr WLAN habt und könnt anschließend offline ins Abenteuer starten.

Nach Hause kommen

Erfüllt von tiefster Dankbarkeit wieder hier sein zu dürfen, bin ich vor wenigen Tagen im Heiligen Tal in Peru angekommen. 

Man sagt das Tal selbst entscheidet wer hier bleib, geht und wieder kommt. In meinem Herzen spüre ich diese besondere Verbindung. Es ist mehr ein seelisches nach Hause kommen, auch wenn unser wahres Zuhause in unseren Herzen ist, so möchte ich trotzdem von meinen Reisen berichten, dass es immer wieder Orte für mich gab, zu denen ich sofort eine besondere Verbundenheit hatte. Orte an denen einem umgehend die Tränen über die Wangen laufen vor Freude wieder hier zu sein, auch wenn man in diesem Leben noch nicht dort war. Orte an denen man sich einfach auf die Erde legt und umarmt wird. Orte an denen man das Gefühl hat, dem Himmel näher zu sein. Orte zu denen man ganz persönlich eine tiefere Verbundenheit hat. Natürlich sind Pachamama und Pachatata überall auf unsere wunderschönen Erde präsent, ich denke es sind persönliche Fäden die uns leiten, weil all diese Orte etwas besonderes für uns haben. Ich sage gerne dazu was Dich ruft, hat was für Dich. Ich persönlich folge mittlerweile dem Ruf auf meiner eigenen Reise in tiefem Vertrauen. Das war mir allerdings erst möglich nachdem ich selbst durch das Medizinrad gegangen bin um alte Geschichten und Traumata aufzulösen.

Ich erinnere mich an meine erste Ayahuasca Zeremonie im La Pacha, eine Zeremonie für die ich bis heute keine Worte habe. Ich saß nach der Zeremonie beim Sonnenaufgang an der Feuerstelle und wusste ich gehöre hier her in genau diesem Moment.

Dankbarkeit ist ein überwältigendes Gefühl wenn es aus der tiefe des Selbst kommt und nicht von unserem Verstand gesteuert wird. Bei einer meiner ersten kleinen Wanderungen am Vollmondtag und einer Vollmond Zyklus Zeremonie mit Mama Qocha und Madre Ayahuasca an einem wundervollen magischen Ort zu dem Pachamama mich eingeladen hat, fand ich mich auf dem Rückweg wieder umgeben von Apu Huachuma entlang des gesamten Weges. Ein wundervolles Willkommenskomitee. 

Anschließend habe ich eine Feuerzeremonie abgehalten, etwas was ich von einem lieben Freund lernen durfte. Wo auch immer Du ankommst, entzünde zu aller erst ein Feuer um die Ahnen und Spirits des Landes zu ehren und um um ihr Wohl ersinnen zu bitten. An diesem Abend gesinnte sich Mama Quilla und meine Ahnen dazu und ich habe zum ersten mal in meinem Leben Nachts einen Regenbogen geschenkt bekommen, der im Anschluss an die Zeremonie direkt aus der Feuerstelle kam.

Wenn wir mit den Spirits verbunden sind, ist es egal wo auf der Welt wir uns aufhalten, sie sind immer bei uns wenn wir sie rufen und uns für ihre Botschaften und ihre Liebe öffnen. Trotz alle dem ist es ein Segen und eine unglaubliche Ehre sie zu besuchen und in dem Genuss ihrer überaus großzügigen und liebevollen Gastfreundschaft sein zu dürfen.  

In den letzten 3 Tagen wurde ich überall so herzlich aufgenommen und gesegnet mit wundervollen Begegnungen, das ich mich sehr schnell akklimatisieren konnte und nun voller Elan in meine anstehenden Projekte starten kann. Als erstes veranstalten wir ein live online shopping direkt aus und mit ein paar auserwählten großartigen Menschen hier in Pisac und Umgebung. Bei Interesse einfach nur dabei zu sein oder auch gezielt mit Einkaufwünschen egal ob für Deine Praxis, Zeremonien oder Privat, schreib mich gerne direkt an für weitere Informationen.

Ich freue mich auf Dich.
 

Wasser Berge
Vollmond Pisac

Meister der Zeit

Ein großer Teil meiner persönlichen Arbeit mit der wundervollen Pflanzenmedizin beinhaltete tiefgreifende Begegnungen mit dem Meister der Zeit und der Zeit selbst.

Die Zeit als Konstrukt menschlichen denkens lehrt uns eine lineare Form als gegeben anzunehmen. 

Die Zeit jedoch spricht ihre eigene Sprache und ist voller Überraschungen und Möglichkeiten.

In meiner schamanischen Arbeit als Energiemedizinerin reise ich mit meiner vollen Präsenz durch die Zeit, mit und ohne meinen Klienten.

Wir holen Seelenanteile aus der Kindheit oder aus früheren Leben zurück in die Zukunft, quasi in das hier und jetzt. Wir begleiten uns selbst während wir vor langer Zeit gestorben sind um Heilung fließen zu lassen an all die Orte in unserer Zeitgeschichte, die sich nach Frieden und Liebe sehnen. Wir kommunizieren mit unseren Ahnen aus der Vergangenheit in der Präsenz oder in der Zukunft, da unsere Ahnen zwar vor uns gelebt haben aber nun schon einen Schritt weiter sind als wir. Genauso wie wir Seelenanteile aus der Vergangenheit nach Hause holen können, können wir auch unser ich aus der Zukunft auf eine Tasse Tee einladen und als persönlichen Berater annehmen. 

Wenn wir in die Vergangenheit reisen, sind wir das ich aus der Zukunft. Als transzendentale Seelen ein unbegrenzter Raum an Möglichkeiten der sich dadurch für uns öffnet. 

Die Zeit hat viele Verbündete wie beispielsweise die Musik. Wenn wir bestimmte Lieder hören finden wir uns im handumdrehen oftmals in Erinnerungen an vergangene Tage oder in Vorfreude auf bestimmte Events in der Zukunft wieder. 

Es ist niemals zu spät, Liebe, Frieden und das sanfte Licht der Heilung in uns selbst aber auch durch Raum und Zeit fließen zu lassen um außerhalb der Zeit ein neues Drehbuch zu schreiben. 

The beautiful Spirit of Ayahuasca

Sterben selbst ist friedlich, leicht und lichterfüllt. Seit ich denken kann habe ich eine sehr enge Beziehung zum Tod. Als Jugendliche habe ich ihn beobachtet wie er kommt um sich mit den Seelen anzufreunden bevor es Zeit war, die Welten und Dimensionen zu wechseln. So würden sie wenn die Zeit gekommen war im besten Fall vertrauensvoll ihre physischen Körper loslassen und sich tragen lassen vom goldenen Licht ihrer Bestimmungsreise. Manchmal durfte ich Zeuge werden, wie er sich auf Verhandlungen einließ, wie beispielsweise bei meiner geliebten Oma, ich weiß nicht wie oft er an ihre Tür geklopft hat, sie war wohl sehr geschickt im Verhandeln. Wenn wir in unserer Kultur über den Tod sprechen, macht sich meist ein Unbehangen breit. Ein Thema was lieber vermieden wird als darüber zu sprechen. Der Moment in dem die Seele den Körper verlässt, der eigentliche physische Tod, ist nicht zu verwechseln mit einer vorangehenden Krankheit oder der Todesursache. Für mich ist der Tod eine warme lichterfüllte Energie, die uns nach Hause bringt, an den magischen Ort von dem wir gekommen sind. Aber abgesehen von dem tatsächlichen physischen Tod, sterben wir viele kleine Tode entlang unserer Reise und jeder dieser Tode hat einen Neubeginn zur Folge.

Auch Mama Aya unterhält eine sehr liebevolle Beziehung zum Tod. In den Zeremonien im heiligen Raum unterstützt sie uns dabei altes gehen zu lassen, sei es physisch oder energetisch um uns anschließed für unsere eigene Medizin zu öffnen und in Dimensionen einzutauchen, die mit unserem Verstand nur schwer zu erfassen sind. Der Raum der direkten Erfahrung.

Bei meiner ersten Ayahuasca Zeremonie durfte ich über den energetischen Tod hinaus die einzigartige Erfahrung machen für die Dauer eines Herzschlags auch physisch zu sterben um direkt wiedergeboren zu werden mit einem kraftvolleren Herzen. Ein Herz was stark genug sein würde für seine Bestimmung. In dieser Zeitlosigkeit, wenn die Seele den Körper verlässt, sind wir verbunden mit der reinen Liebe des Universums und allem Sein. Wir sind Teil von dem was wir immer waren und jede Zelle erinnert sich an die Schönheit unserer Existenz. Gehen ist leicht, zurückkommen hingegen ist anstrengender, da unsere Seele sich mit der unendlichen Weite und bedingungslosen Liebe allen Seins verbunden hat und nun irgendwie wieder versucht sich als vermeindliches Individuum in diesen kleinen Körper zu quetschen. Es ist eine unbeschreibliche Erfahrung, wenn unsere Seele sich daran erinnert wo sie herkommt und warum sie hier ist. ich danke all meinen Brüdern und Schwestern, die seit Anbeginn der Zeit den Raum halten für das erwachen unseres Bewusstseins. Im Raum der Zeitlosigkeit konnte ich jedes Gebet hören, fühlen und sehen was seit Anbeginn der Zeit zu Pachamama gesprochen wurde und ich war zutiefst berührt von all der Liebe und all der Hingabe. Ich bin dankbar für jedes einzelne dieser Gebete meiner Brüder und Schwestern da draußen, da sie dazu führen, dass die Spirits wieder inkarnieren und in dieser einzigartigen Zeit des Erwachens direkt unter uns wandeln.

Waldbaden

Musik der Pflanzen

Seit ich dieses wundervolle Bamboo von Music of the Plants in meinem Gepäck habe, findet man mich meist im Wald. Ich kann das es mit den Bäumen und Pflanzen verbinden und die Impulse, die Kommunikation unter den Bäumen und Pflanzen für alle, in Form von Klängen, hörbar machen.

Das Feedback ist absolut großartig, jeder, der sich die Zeit nimmt den Pflanzen zu zuhören bekommt seine ganz eigene individuelle Botschaft und profitiert von den wundervollen Energien. Heute war ich nicht alleine unterwegs, sondern hatte den gleichen Ruf wie die Holzfäller. Dabei ist mir aufgefallen, das ich noch nie wirklich bewusst bei Holzfällarbeiten dabei war. Während die Klänge der Fichte sich mit den Baumfällarbeiten und den Stimmen der Vögel vermischen, vermischen sich auch meine Gefühle. 

Speziell in den letzten Tagen fällt mir malwieder auf, dass es sehr oft extreme Meinungen zu zentralen Themen gibt, Befürworter und Gegner. Hierbei möchte ich sagen, ich bin keins von beidem, ich bin zutiefst dankbar, für die Fülle, die uns umgibt jedoch geht es mir darum, das große Ganze zu sehen und unser Bewusstsein anzuregen, ganz bewusst zu sein im Umgang mit all den wundervollen Ressourcen die uns zu verfügung stehen und nicht zu vergessen, dass wir nicht alleine auf diesem Planeten sind.

Waldlandschaft im Schnee
Fichtenwald

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